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Die Mikroelektronik - Schlüsseltechnologie der Informationstechnik

Die Mikroelektronik umfasst Konzeption, Entwurf, Herstellung, Prüfung und Anwendung von mikroelektronischen und optoelektronischen Bausteinen. Mikroelektronik bezeichnet das Teilgebiet der Elektrotechnik, bei dem es um die Integration von sehr vielen Bauelementen auf so genannten »integrierten Schaltungen« (ICs) geht.

Obwohl es gerade einmal gut 50 Jahre her ist, seit der Transistor als das Basiselement solcher ICs erfunden wurde, und man erst seit den sechziger Jahren die speziellen Herstellungsverfahren gut beherrscht, haben diese »Mikrochips« heute großen Einfluss auf unseren Alltag.


Zuallererst denkt man an Computer, aber heutzutage gibt es kaum ein elektrisch betriebenes Gerät, das keine Mikroelektronik enthält – angefangen von Stereoanlage und Waschmaschine über digitale Armbanduhren und Mobiltelefone bis hin zu elektronischen Steuerungen in Autos und Fabriken. In Deutschland hängen die Hälfte der Industrieproduktion und achtzig Prozent der Exporte vom Einsatz der Mikroelektronik ab. Ingenieurinnen und Ingenieure mit hervorragenden Kenntnissen der Mikroelektronik werden gebraucht, die die richtigen Ideen haben, wie man auf die jeweiligen Anwendungen zugeschnittene Lösungen entwickelt – sei es durch programmierbare ICs oder durch so genannte »anwendungsspezifische integrierte Schaltungen« (ASICs).